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Baustellenbesuch im Windpark :

Umwelt

Reinhard Pentz, Annette Luckner und Hans Marz auf der Baustelle.

Noch sind sie nicht von Weitem zu erkennen, denn sie werden gerade erst gebaut, aber bald schon werden die Türme des Windparks Jettingen-Scheppach/Zusmarshausen nicht mehr zu übersehen sein. Wie der Bau solcher Anlagen funktioniert und was dabei an Eingriffen in die Natur notwendig ist, hat sich eine Gruppe interessierter Dinkelscherbener kürzlich bei einem Besichtigungstermin angeschaut. SPD-Gemeinderat Hans Marz hatte den Termin organisiert und war überrascht, wie wenig Fläche im Wald für den Bau der acht Windräder benötigt wird. Teilweise können schon bestehende Forstwege genutzt werden, sie mussten verbreitert werden und am Ende kann so manche Trasse auch wieder zurückgebaut werden.

In unserer Gegend werde sich so eine Anlage nach rund zwölf bis 15 Jahren amortisiert haben, die Lebensdauer wird auf mindestens 20 Jahre geschätzt. Danach sei die Firma zum Rückbau verpflichtet, erfuhr die Besuchergruppe. Viele Details wollten die Dinkelscherbener wissen: Welchen Durchmesser haben die Rotorblätter? 117 Meter. Wie hoch ist ein Windrad? 200 Meter insgesamt. Wie viele Haushalte wird man mit Strom versorgen können? Rein rechnerisch 10.000 Drei-Personen-Haushalte. Wie hoch ist die CO2-Einsparung? Rund 35.000 Tonnen pro Jahr. Wie viele Blitzeinschläge gibt es pro Jahr? Rund 30 bis 40. Christian Oberbeck von der Firma „vento ludens“ beantwortete alle Fragen geduldig und ausführlich.

Diese Baustellenbesichtigung wird eines der Themen auf der nächsten Monatsversammlung der SPD Dinkelscherben sein. Sie beginnt am Mittwoch, 21. Oktober 2015, um 20 Uhr, im Gasthaus Vikari (Zum Adler, Augsburger Straße 2) in der Ortsmitte. Interessierte können sich bei den Monatsversammlungen über alles informieren, was im weitesten Sinne mit Politik und vorrangig Kommunalpolitik zu tun hat. SPD-Fraktionsvorsitzender Reinhard Pentz wird aus dem Gemeinderat berichten, Ortsvereinsvorsitzende Annette Luckner aus dem SPD-Landesvorstand, dem Bezirk und Unterbezirk. Diese Gremien beschäftigen sich derzeit intensiv mit der Integration von Asylbewerbern.

 

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