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Eine Linde als guter Freund :

Umwelt

Beim Ausheben der Pflanzgrube für die Linde kamen die Männer ganz schön ins Schwitzen.

Nachdem in Dinkelscherben eine Robinie beim Friedhof an der Augsburger Straße nicht mehr verkehrssicher war, musste sie vor gut einer Woche kurzfristig gefällt werden. Ein Pilz hatte sie befallen und von innen zerstört.

Damit die Lücke im Orts- und Straßenbild wieder geschlossen werden konnte, haben sich spontan zehn Bürger aus Dinkelscherben, darunter Franz Weisenburger, Reinhard Pentz, Hans Marz, Erik Mauch und Annette Luckner, bereit erklärt, eine Ersatzpflanzung nicht nur zu finanzieren, sondern sie auch komplett gemeinsam auszuführen.

Eine heimische Winterlinde als stattlicher Hochstamm, mit einem Alter von etwa zehn Jahren, wurde bei hochsommerlichen Temperaturen gepflanzt. Nachdem von  Thomas Wurschy ein selbst verfasstes Gedicht zur Baumpflanzung vorgetragen wurde, konnte die Aktion abschließend mit einem Gläschen Sekt begossen werden.

Die Sponsoren und Pflanzhelfer: Alexander Attenberger, Harald Bäuchl, Inge Herz, Edgar Kalb, Annette Luckner, Hans Marz, Dr. Erik Mauch, Reinhard Pentz, Franz Weisenburger, Thomas Wurschy.

Der Lindenbaum (Thomas Wurschy)

Der Lindenbaum – er soll gedeih´n

und viele hundert Jahr erfreu´n,

die Menschen, die darunter weilen,

wenn längst vergessen diese Zeilen.

 

Er spendet Schatten, schenkt uns Luft,

verströmt betörend Blütenduft.

Schwer jedes Jahr die Honigtracht,

die von den Bienen heimgebracht.

Aus seiner Krone Vogelsang,

tröstet auf dem letzten Gang.

Dieser Baum soll noch hier steh´n,

wenn uns´re Knochen längst vergeh´n.

Er ist ein Freund – sorgt gut für ihn!

 

Doch wer ihm schadet – ohne Not

oder dass Gefahr gedroht,

der sei geplagt von Pestilenz,

Heuschnupfen und Impotenz.

Ihm sei kein Glück fortan gewährt,

bis er dereinst zur Hölle fährt.

 

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