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„Einfach weitermachen!“ :

Veranstaltungen

Bei der Ehrung für ihren kranken Mann Alois Langenmair sprang seine Frau Wally (Dritte von rechts) ein. Rochus Stiegler, Annette Luckner und Wolfgang Pentz (alle SPD-Dinkelscherben) überreichten ihr zusammen mit Landtagsvizepräsident Franz Maget, der LandBei der Ehrung für ihren kranken Mann Alois Langenmair sprang seine Frau Wally (3. von rechts) ein. Rochus Stiegler, Annette Luckner und Wolfgang Pentz (alle SPD-Dinkelscherben) überreichten ihr zusammen mit Landtagsvizepräsident Franz Maget, der Landtagsabgeordneten Dr. Simone Strohmayr und Bürgermeister Peter Baumeister (von links) die Urkunde und Ehrennadel.

Franz Maget ist ein Mensch, der andere mit seinen Worten begeistern kann. Das stellte er kürzlich in Dinkelscherben unter Beweis. „Maget hat uns in dem, was wir als ehrenamtliche Politiker tun, bestätigt. Er hat uns motiviert, den Weg, den wir beschritten haben, weiterzugehen, auch wenn er manchmal beschwerlich ist“, freute sich die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Annette Luckner über eine gelungene Veranstaltung zum Thema Ehrenamt mit dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags.

Als Kümmerer verstehen sich die Genossen in der Marktgemeinde und genau das ist es, was ihre Arbeit und die Arbeit aller anderen ehrenamtlich Tätigen so wertvoll mache, bekräftigte Franz Maget in seinem Referat. „Die Mitarbeit in einer Partei ist ein Ehrenamt für die Demokratie“, beschrieb er die wichtige Funktion, die zum Beispiel Gemeinderäte in ihren Kommunen erfüllen. Ehrenämter seien einerseits eine Bereicherung für das Leben des Einzelnen, andererseits habe bürgerschaftliches Engagement Auswirkungen auf unsere gesamte Gesellschaft. Der Berufspolitiker wagte sogar die These, das Engagement der Bürger lasse die Gesellschaft Krisen, auch wirtschaftliche, besser meistern. Dies erkläre, warum unsere Nachbarländer die Krisen der vergangenen Jahre nicht so gut überstanden hätten wie Deutschland, wo das Ehrenamt deutlich stärker ist als andernorts.
Jeder einzelne habe die Pflicht, nach seinen Fähigkeiten etwas für die Gesellschaft zu tun und darin sieht auch der Fraktionsvorsitzende der Dinkelscherbener SPD, Wolfgang Pentz, seine Motivation zum ehrenamtlichen Engagement, nicht nur in der Partei: „Wir müssen den Menschen helfen, die sich selbst zu wenig Gehör verschaffen können und müssen uns um die Menschen kümmern.“
Den Wert einer Gesellschaft macht Maget zu einem Großteil auch daran fest, wie sie mit dem einzelnen Individuum umgeht, mit den Schwachen und Alten. Es war still im Saal und man hörte förmlich, wie jeder kurz über diesen Aspekt nachdachte.
Und was macht man mit einem Ehrenamt, das man abgeben möchte, das aber keiner übernehmen will? Da hatte der gebürtige Münchner eine praktische Lösung parat: „Machen´s einfach weiter!“

 

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