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„Gestalten statt nur verwalten“ :

Wahlen

Rund ein Jahr vor dem Wahltermin hat die SPD in Dinkelscherben den Wahlkampf eröffnet. Die Genossen stellten mit der 46-jährigen Redakteurin Annette Luckner ihre Kandidatin für das Amt des Bürgermeisters offiziell vor.

„Es gibt in Schwaben nur in einer Kommune eine SPD-Bürgermeisterin und es ist an der Zeit, dies zu ändern“, sagte Harald Mauch, der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende der SPD-Dinkelscherben bei der Präsentation seiner „Chefin“, die nicht nur der örtlichen SPD vorsteht, sondern auch seit nunmehr elf Jahren Gemeinderätin und seit fünf Jahren dritte Bürgermeisterin des Marktes ist.
Annette Luckner stellte sich zahlreichen interessierten Bürgern im Rahmen eines politischen Frühschoppens vor und erläuterte auch ihre Beweggründe zur Kandidatur: „Dinkelscherben ist meine Heimat, hier lebe ich seit 20 Jahren und hier, in der Perle der Reischenau, sind meine Kinder zur Welt gekommen.“ Dinkelscherben ist eine starke Kommune im Landkreis-Westen und damit das so bleibt, braucht es nach Meinung der Genossen frischen Wind und Veränderungen, einer der Gründe, warum die SPD den derzeitigen Bürgermeister Peter Baumeister, der in der Vergangenheit als Parteiloser für die SPD kandidiert hatte, nicht mehr nominiert.
Luckner erläuterte auch, wie sie sich in den vergangenen Monaten auf die Kandidatur vorbereitet hat. Neben diversen Seminaren kommen ihr auch ihre guten Verbindungen regional wie überregional zugute, sie ist innerhalb der SPD und in vielen gesellschaftlichen Bereichen gut vernetzt und wird alles unternehmen, um Dinkelscherben zukunftsfähig zu machen. „Dabei geht es um Ideen, Überzeugungen, Kompetenzen, menschliche Qualitäten und Führungsstärke“, so die Kandidatin. Sie werde künftig in erster Linie das Gespräch mit den Bürgern suchen, „denn wir wollen das große Engagement der Menschen auch über die Wahlen im März 2014 hinaus in unserer kommunalpolitische Arbeit nutzen“, so die Gemeinderätin. Sie wies darauf hin, dass das Wahlprogramm zusammen mit den Bürgern erarbeitet werden soll: „Hier leben Leute, denen Dinkelscherben am Herzen liegt, wir wollen alle gemeinsam den Ort lebenswert und liebenswürdig erhalten - gestalten statt nur verwalten.“
Dazu gelte es für Jung und Alt respektvoll miteinander umzugehen, den Ort ins Gleichgewicht zu bringen, einen Ausgleich zwischen Wohnen und Gewerbe zu schaffen, Entwicklungen zu fördern ohne die Schönheit der Landschaft zu zerstören. „Es muss ein Ruck durch Dinkelscherben gehen“, sagte Annette Luckner und gab auch die Wahlkampf-Losung für sich und ihre Mitstreiter aus: „Die Aussage: Da kann man nichts ändern - lasse ich nicht gelten. Die Eigenverantwortung der Kommunen ist ein hohes Gut, man muss seine Drähte in die hohe Politik nutzen und selber aktiv werden, damit auch künftige Generationen hier gut und gerne leben“. Dinkelscherben müsse sich einen guten Ruf erarbeiten - über die Grenzen des Ortes hinaus.
Roland Mair, der Vorsitzende der Kreis-SPD, brachte den Gästen Annette Luckner in launigen Worten näher. „Sie ist kein sturer Bock, sondern fleißig, engagiert und für die Menschen vor Ort wichtig. Unerledigtes gibt es für sie nicht. Außerdem sucht sie den Dialog, ist ein Energiebündel und hat für die Leute stets ein offenes Ohr. Dinkelscherben bekommt eine engagierte und tolle Kandidatin.“
Diese stellte dann abschließend ihr Team für den Wahlkampf vor. Unter den zehn Mitstreitern befindet sich Ehrenbürger Luis Langenmair, der auch Ehrenvorsitzender des SPD-Ortsvereins Dinkelscherben ist.

 

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