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Hautnah dran an der Politprominenz beim Bundesparteitag :

Bundespolitik

Die Dinkelscherbener waren am Ende des Bundesparteitages der SPD in Augsburg zwar müde, aber sehr zufrieden.

„Ein Bundesparteitag in Augsburg, direkt vor unserer Haustüre, das können wir uns nicht entgehen lassen“ - sieben Dinkelscherbener Genossen wollten bei den Beratungen und dem Beschluss über das Wahlprogramm der SPD für die Bundestagswahl mit dabei sein und machten sich zusammen mit 600 Delegierten und vielen Gästen auf den Weg nach Augsburg. Zum letzten Mal fand dort ein SPD-Parteitag vor mehr als 90 Jahren statt.

Die Schwabenmetropole präsentierte sich bei strahlendem Sonnenschein von ihrer besten Seite - die freiwilligen Helfer hatten die Messehallen perfekt für den Auftritt der Politiker aus Bund und Ländern vorbereitet. „Viele Kollegen haben mich auf die tolle Organisation angesprochen, die Stadt präsentiert sich heute wirklich von ihrer besten Seite“, so Karl Luckner.
Der Parteitag bot den Besuchern aus Dinkelscherben Gelegenheit für interessante Gespräche mit den Delegierten, aber auch die Möglichkeit, die Politprominenz einmal ganz nah zu erleben: „Es ist schon etwas Besonderes, Menschen zu begegnen, die man sonst nur im Fernsehen zu Gesicht bekommt“, meinte Reinhard Pentz.
Mit einer kämpferischen Rede eröffnete Sigmar Gabriel offiziell den Parteitag, Christian Ude und Claudia Roth warben beide für den Regierungswechsel und das rot-grüne Projekt in Bayern und dem Bund. Dann folgte der umjubelte Auftritt von Peer Steinbrück. „Ich will Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden.“ Mit diesem Satz animierte der Kanzlerkandidat gleich zu Beginn die Halle zu minutenlangem Applaus. Die programmatische und angriffslustige Rede begeisterte die Zuhörer: „Das war richtig gut, so packen wir das“, erklärte Annette Luckner, die Ortsvereinsvorsitzende. „Ich habe richtig Lust bekommen, in den Wahlkampf zu starten“, ergänzte ihr Stellvertreter Harald Mauch.
Im Folgenden billigten die Delegierten einstimmig das Wahlprogramm, auch wenn in Detailfragen noch lange und ausgiebig diskutiert wurde. Müde, aber zufrieden, fasste Rochus Stiegler den Tag zusammen: „Das war ein super Parteitag!“

 

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