Infraschall - Rechenfehler der BGR

Veröffentlicht am 25.04.2021 in Umwelt

Infraschall ist kein Argument gegen Windkraft - ein Rechenfehler mit großer Wirkung

 Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) musste die Studie aus dem jahr 2005 über Infraschall wegen eines systematischen Fehlers korrigieren. Ausgerechnet die Studie, die von den Windkraftgegnern als gewichtiges Argument gegen Windkraftanlagen oft herangezogen wurde.

Bernward Janzig berichte darüber in der „taz“ vom 23.4.2021. Der Fehler ist um einen Faktor von mehreren 1000 zu hoch angesetzt. Im Infraschall hätte nach der Studie von 2005 mehr Energie gesteckt als im gesamten vorhandenen Schallsignal. Dies ist physikalisch unmöglich. Wissenschaftler Holzheu von der Universität Bayreuth veranschaulicht den Fall indem er diesen mit dem Wiegen eines Brotes vergleicht. Wenn das Brot einmal ein Kilo wiegt, woanders aber 1000 Kilo, dann ist klar, dass da ein großer Fehler vorhanden ist.

Die BGR überarbeitet nun die Studie „Der unhörbare Lärm von Windkraftanlagen“ und korrigiert die Zahlen.

Damit löst sich das Infraschall Argument der Windkraftgegner in Luft auf.

Siehe auch: https://www.br.de/nachrichten/wissen/rechenfehler-infraschall-von-windraedern-schwaecher-als-behauptet,SVPJbfO

HF

 

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