Lindacher genießen Alpenpanorama

Veröffentlicht am 27.03.2013 in Kommunalpolitik

Ortsteilbegehung LindachSonnig, aber kalt war es bei der Ortsteilbegehung der SPD in Lindach: Annette Luckner, Manuela Höck, Erik Mauch, Johann Plabst, Stefan Steinbacher (vorne von links), im Hintergrund Karl Luckner, Edgar Kalb und Michael Stiegler (von links).

„Lindach ist ein Ortsteil, durch den sich ein kleiner Sonntagsspaziergang auf jeden Fall lohnt“, empfahl die Vorsitzende der Dinkelscherbener Sozialdemokraten, Annette Luckner, nach einer Begehung durch das Dorf. Und dann sollte man auch einen Abstecher auf die Anhöhe machen, die sich oberhalb des Bogenschützenheimes befindet. Dort hat man einen herrlichen Blick auf die Alpen und kann 16 Gemeinden von dort oben zählen

Doch bevor die Spaziergänger die Aussicht genossen, schauten sie sich im Ort selber um. Geführt wurde die Gruppe von den beiden Gemeinderäten Stefan Steinbacher und Johann Plabst. Lindach war vor 500 Jahren größer als Dinkelscherben, erzählte Steinbacher. Das konnten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins kaum glauben, denn heute hat der Ortsteil rund 140 Einwohner.

Wer derzeit von Häder kommend nach Lindach fährt, bemerkt sofort die Lücken in der Birkenallee, die während des Straßen- und Kanalbaus besonderen Schutz genossen hatte. Und nun fehlen plötzlich Bäume, was Steinbacher schon im Bauauschuss angesprochen hatte und wovon die Verwaltung nichts wusste. „Dem muss nachgegangen werden und eine Ersatzpflanzung ist zwingend notwendig“, betonte Harald Mauch, stellvertretender Vorsitzender der SPD, der sich stark im Naturschutz engagiert.

Die Anbindung an Augsburg mit dem Bus sei ausreichend und die neuen barrierefreien Buswartehäuschen wurden von der Gruppe sehr gelobt. Sorgen bereiten in Lindach dagegen, so wie in vielen anderen Ortsteilen, die Baulücken und die Leerstände. „Wir werden wahrscheinlich nicht umhin kommen, für Leerstände gemeindliche Hilfe anzubieten, sei es finanzieller Art beim Abriss mit der Auflage, dass danach bebaut werden muss oder in anderer Form“, so Luckner. Das sogenannte Flächenmanagement, das die Gemeinde nun endlich begonnen habe, müsse auch die leer stehenden Stallungen und Häuser einbeziehen. Dazu seien viele Gespräche mit den Besitzern notwendig, immer wieder, und viel Überzeugungsarbeit müsse geleistet werden.

Ein Thema waren natürlich die beiden Biogasanlagen, die in Lindach für Diskussionen sorgen. Mit einer hat sich sogar schon der Petitionsausschuss des Landtags beschäftigt, erzählte Luckner, die damals bei der Ortsbesichtigung der Politiker dabei war. Doch die Landwirte setzten nur das um, was die Bayerische Staatsregierung auch fördere, erklärten die beiden Gemeinderäte Manuela Höck und Rochus Stiegler, die keinesfalls den Landwirten den „schwarzen Peter“ zuschieben wollen. Die Konflikte entstünden eben da, wo die Wohnbebauung und die Biogasanlagen zu nah beieinander stünden, waren sich die Teilnehmer einig. Schon allein die Verkehrsbelastung sei für einen kleinen Ort wie Lindach dadurch viel zu hoch. Da sei auch die Politik in der Verantwortung, vorausschauend zu entscheiden.

Eine Besonderheit besuchte die Gruppe am Ende der ersten Ortsteilbegehung nach der Winterpause: das Bogenschützenheim. Es gehört dem Verein, der es nur mit einem kleinen Zuschuss der Gemeinde gebaut hatte und der hier nicht nur eine schöne Versammlungsstätte hat, sondern auch einen überdachten Schießstand. Den benutzen nicht nur die Lindacher, sondern Schützen aus dem weiten Umkreis. Sie versammeln sich hier im idyllisch am Ortsrand gelegenen Bogenschützenheim und üben erfolgreich für ihre Wettbewerbe.

 

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