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Musikalische Zeitreise über 150 Jahre Arbeiter- und Friedensbewegung :

Veranstaltungen

Ortsvorsitzende Annette Luckner bei der Begrüßung. Foto: Harald Mauch

Einst „verbotene Lieder“ wurden kürzlich in einer gut besuchten Veranstaltung in der evangelischen Kirche in Dinkelscherben präsentiert. Rund 60 Besucher erlebten eine Zeitreise in die letzten 150 Jahre der sozialdemokratischen Arbeiter- und Friedensbewegung.

„Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will“ war 1863 im Kaiserreich streng verboten zu singen. Mit Hausdurchsuchungen wurden die Menschen, die nach mehr Gerechtigkeit verlangten, eingeschüchtert. Das alles konnten die Besucher aus dem Landkreis an diesem Abend aus Liedern, Texten und Bildern erfahren, die von Pfarrer Uwe Lang und einer Musikgruppe unter Leitung von Bettina Behm zusammengestellt wurden.
Große Betroffenheit herrschte unter den Besuchern über die Leiden, die führende Frauen und Männer der Sozialdemokratie auch im Dritten Reich erfahren mussten. Pfarrer Lang: „Heute leben wir auf einer Insel der Seligen in Mitteleuropa. Und das haben wir den mutigen Frauen und Männern zu verdanken, die unter Lebensgefahr in ihrem Streben nach Gerechtigkeit dafür gesorgt haben, dass wir hier in Freiheit, relativ hohem Wohlstand und Frieden leben können. Aber es bleibt noch genug zu tun, damit diese Erde für alle lebenswert wird.“
SPD-Ortsvorsitzende Annette Luckner zollte den Akteuren des Abend ein großes Lob und war, wie die anderen Besucher, begeistert. "Es war ein beeindruckender Abend und ich würde mir wünschen, dass diese musikalische Zeitreise demnächst noch einmal aufgeführt werden könnte."

 

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