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Pflastersteine oder viel Grün rund um die Kirche in Neuhäder? :

Veranstaltungen

Manuela Höck (links) und Annette Luckner bei der Bürgerwerkstatt.

Wer heute durch den Ortsteil Neuhäder fährt, der ist auf einer komfortabel ausgebauten neuen Straße unterwegs und kommt mitten im Ort an der Marien- Kirche vorbei, die nicht zu übersehen ist. Wer zu Fuß unterwegs ist, merkt schnell, dass hier eine Lücke im Gehweg klafft und diese Lücke gilt es zu schließen.

Doch nicht nur die Lücke allein, sondern das ganze Kirchenumfeld muss neu gestaltet werden. Im Moment gleicht es eher einem alten unschönen Flickenteppich. Deshalb trafen sich Bürger, Gemeinderäte und Fachleute in Dinkelscherben, um zu beraten, wie eine Neugestaltung aussehen könnte. Von der SPD-Fraktion waren Annette Luckner und Manuela Höck mit dabei. „In drei Gruppen wurden Ideen erarbeitet, die am Ende ziemlich in die gleiche Richtung gingen. Vor der Kirche im Süden soll es einen schön gestalteten Platz geben, wenn es geht, soll der Pfarrgarten mit einbezogen werden“, so Manuela Höck, „und auch der Hauptfußweg könnte abseits der Straße südlich der Kirche verlaufen“. Strittig blieb, ob an der Straße entlang ein befestigter Fußweg führen soll oder nicht. Insgesamt einigten sich die Teilnehmer darauf, dass mehr Grün nötig sei, das allerdings die Schönheit der Kirche nicht verdecken dürfe. „Solche Entwicklungsprozesse mit Bürgern sind eine schöne Sache, denn am Ende kommt immer etwas heraus, was alle mittragen können und die Gemeinde spart sich viel Ärger und Überzeugungsarbeit“, zog Annette Luckner, die auch Bürgermeisterkandidatin der SPD in Dinkelscherben ist, ein Fazit. Natürlich ist der Prozess jetzt nicht zu Ende, es ist der erste wichtige Schritt getan. Nachbarn müssen nun eingebunden werden, Kosten sind zu ermitteln, Genehmigungen müssen erteilt werden und ein Plan ist zu entwickeln. Doch wenn am Ende alle die eingeschlagene Richtung weiter mit gehen, dann kann es durchaus passieren, dass sich die kleine Kirche, die früher öfter von Wallfahrern besucht worden ist, mit einem schmucken Umfeld zu einem Treffpunkt der Bürger, und vielleicht auch wieder Wallfahrer, entwickelt.

 

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