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Pflege mit Tradition :

Senioren

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus war zu Besuch im Seniorenheim in Dinkelscherben.

Pflege – ein kleines Wort mit großer Wirkung. Ob es um die eigene Pflege im Alter geht, um die Pflege von Angehörigen, um die Ausbildung in Pflegeberufen, jeder hat dazu eine Meinung. Die Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD im Landkreis Augsburg besucht immer wieder Senioreneinrichtungen, um Informationen zu sammeln, mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen und die Pflege mit all ihren Facetten weiterzuentwickeln. In Dinkelscherben besuchten die Genossinnen und Genossen die Hospitalstiftung, ein Pflegeheim, dessen Ursprünge auf das Jahr 1605 zurückgehen.

Ein Teil der Gebäude steht unter Denkmalschutz, was der Einrichtungsleiterin Petra Fischer Renovierungsarbeiten etwas erschwert, wenn es zum Beispiel um Barrierefreiheit geht. Sie kam vor gut einem Jahr mit neuen Ideen und neuem Schwung nach Dinkelscherben und will nun Schritt für Schritt zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Haus modernen Anforderungen anpassen. Wer in Dinkelscherben pflegebedürftig wird, will in der Marktgemeinde bleiben, hat aber auch Ansprüche, denen das Heim langfristig nur dann entsprechen kann, wenn es mit der Zeit geht, trotz der langen Tradition. „Wir müssen ein attraktives Haus sein, in dem sich alle wohlfühlen, diejenigen, die hier leben, genauso wie diejenigen, die hier arbeiten“, so Fischer.

Drei Dinkelscherbener waren ebenfalls beim Besuch in der Hospitalstiftung mit dabei: Annette Luckner, stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende, Franz Weisenburger und Klaus Peter (beide 60 plus). „Uns war dieser Besuch sehr wichtig, weil es zwar einerseits schön ist, neue und zukunftsweisende Einrichtungen im Landkreis zu besuchen, aber viele Häuser eben nicht neu sind und mit Sanierungen zu kämpfen haben, weil die Konkurrenz zunimmt,“ erklärte Luckner.

Die Ausbildung von Fachkräften war beim Vor-Ort-Termin auch ein Thema . Mit Thomas Weigel, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft im Landkreis, und der SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Simone Strohmayr diskutierte Einrichtungsleiterin Petra Fischer über eine Ausbildungsumlage für Einrichtungen, die selbst nicht ausbilden, was ganz im Sinne der SPD ist. Pflegeberufe haben ein schlechtes Image, doch das wollte Fischer so nicht stehen lassen. Vielfältige Aufgaben machten die Pflege abwechslungsreich, ein hohes Maß an Verantwortung müsse nicht nur eine Last sein und das Klima im Haus sei am Ende entscheidend für die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und nebenbei bemerkt sei das Gehalt gar nicht so schlecht, einzig die langsamen Lohnsteigerungen seien auf lange Sicht zu niedrig.

Nach vielen Besuchen in Einrichtungen für Seniorinnen und Senioren will die Arbeitsgemeinschaft 60 plus Ende des Jahres ein Resümee ziehen und auf politischem Wege in Bayern und im Bund Forderungen weiterverfolgen und Defizite aufarbeiten.

 

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