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Quellenstraße beschäftigt den Ortsverein :

Lokalpolitik

Eine dicke Mappe hatte die Ortsvereinsvorsitzende und Gemeinderätin Annette Luckner bei der jüngsten Monatsversammlung der SPD-Dinkelscherben dabei. Darauf stand fett gedruckt „Quellenstraße“. Einen Großteil des Abends war dann auch die Quellenstraße und mit ihr die Straßenausbaubeitragssatzung Thema.

Gekommen waren zu der Sitzung auch die beiden Sprecher der kürzlich gegründeten Bürgerinitiative zur Straßensanierung, Hans Feldbauer und Hartmut Schimming.

Die SPD-Fraktion hatte im Dinkelscherbener Gemeinderat schon Mitte Oktober des vergangenen Jahres einen Antrag eingereicht, in dem es im Wesentlichen um die Erstellung eines Straßenkonzeptes geht, mit dessen Hilfe der Zustand der Dinkelscherbener Straßen erfasst werden soll. Anschließend könnte anhand eines Kriterienkataloges auf Grundlage eines fachlich fundierten Konzeptes entschieden werden, welche Straßen in welcher Reihenfolge repariert oder erneuert werden müssten. „Das schafft Planungssicherheit für uns als Gemeinde und für die Bürger, die mitzahlen müssen“, erklärte Gemeinderat Hans Marz die Beweggründe für den Antrag. Damit würde sicherlich die Akzeptanz in der Bevölkerung steigen.

Hans Feldbauer appellierte an die anwesenden Kommunalpolitiker, neben Luckner und Marz waren auch SPD-Fraktionsvorsitzender Reinhard Pentz und Gemeinderat Rochus Stiegler gekommen, eine gerechte Lösung herbeizuführen. Die jetzige hält die Bürgerinitiative für das glatte Gegenteil.

Doch was am Ende die gerechteste Lösung sei, nicht nur für die direkt betroffenen Bürgerinnen und Bürger in der Quellenstraße (solche Straßen gibt es in Dinkelscherben viele), werde im Gemeinderat sicher noch zu größeren Diskussionen führen. Das war nach der Monatsversammlung allen klar. Die Diskussion und den Informationsaustausch mit den Sprechern der Bürgerinitiative  empfanden sowohl die vielen SPD-Mitglieder als auch die politisch interessierten Gäste als sehr angenehm, unaufgeregt und konstruktiv. Manch einer wird vielleicht am nächsten Morgen mit gesenktem Blick vor seine Haustür gegangen sein, um die eigene Straße genauer in Augenschein zu nehmen.

 

 

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