SPD findet deutliche Worte

Veröffentlicht am 28.03.2012 in Ortsverein

Kämpferisch und selbstbewusst präsentiert sich derzeit die SPD in Dinkelscherben. Auf der Jahreshauptversammlung zeigten die Ortsvereinsvorsitzende Annette Luckner (Mitte) und der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Pentz (rechts), was die Partei in der Gemeinde im vergangenen Jahr geleistet hat.

Besonderen Wert legten die Genossen auf ihre regelmäßig stattfindenden Monatsversammlungen. Diskutiert wurden spezielle Themen wie Photovoltaik oder die Deckelung der Gehälter von Topmanagern, es geht aber auch immer wieder um die Politik in der Gemeinde. Offen sind diese Versammlungen für alle Bürger.
Begonnen hat die SPD im vergangenen Jahr mit ihren Ortsteilbegehungen, um einen tieferen Einblick in die Ortsteile zu gewinnen und mit den Menschen dort besser ins Gespräch zu kommen. „Bisher wurden wir überall sehr freundlich empfangen und haben in den Gesprächen viel erfahren“, freute sich Rochus Stiegler (2. von rechts), stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender. Wichtig ist auch, immer wieder größere Veranstaltungen zu organisieren, im vergangenen Jahr ging es um die Landwirtschaft in Dinkelscherben, heuer wird Franz Maget über das Ehrenamt sprechen (25. April, 20 Uhr, Pfarrzentrum).
Natürlich stimmte man sich auf der Jahreshauptversammlung auch auf die kommenden Wahlkämpfe ein. Und so war es kein Wunder, dass auch die Kommunalpolitik von Annette Luckner angesprochen wurde: „Unsere Aufgabe muss es sein, den Menschen zu zeigen, dass wir gute Arbeit leisten, dass wir uns um ihre Probleme kümmern, sie ernst nehmen, dass sie sich auf uns verlassen können und dass wir einfach die richtige Partei sind für eine gute Zukunft Dinkelscherbens.“ Politik in einer Gemeinde ist für sie auch Parteipolitik, denn „vieles, was wir vor Ort ausbaden müssen, haben wir der bayerischen Staatsregierung zu verdanken und die besteht derzeit sogar aus zwei Parteien, CSU und FDP!“
In die gleiche Kerbe schlug Wolfgang Pentz, der bemängelte, dass im Gemeinderat gerne das Ungefähre zitiert werde, nach dem Motto „die geben uns kein Geld oder die wollen den Haushalt sanieren bis 2030“. Pentz fragte konkret nach: „Wer sind denn nun „die“?“ Die Antwort gab er gleich selbst: „Natürlich die CSU mit der FDP!“
Neben den politischen Aussagen wurde auch über die Finanzen des Ortsvereins Rechenschaft abgelegt und Kassier Ulrich Viertl (links) bescheinigte den Mitgliedern eine grundsolide Haushaltsführung. Das finanzielle Polster lasse ihn durchaus ruhig schlafen, meinte er schmunzelnd. Bürgermeister Peter Baumeister (2. von links) zählte die wichtigsten Entscheidungen des Gemeinderates aus dem vergangenen Jahr auf und kann für dieses Jahr einen Haushalt ohne Kreditaufnahme präsentieren. Das ist der SPD besonders wichtig, hatte sie doch in ihrer Klausur am Grünten immer wieder betont, dass weitere Schulden in ihren Augen nicht mehr verantwortbar seien.

 

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