Ortsteilbegehungen


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Ortsentwicklung ist das Zukunftsthema


Auf dem Radl ging es durch Dinkelscherben.

Zu Fuß war die Dinkelscherbener SPD zwei Jahre lang durch alle Ortsteile des Marktes unterwegs. Zum Abschluss ging es jetzt mit dem Fahrrad durch den Hauptort.

Erster Halt war am Bahnhof. Den hatte die Gemeinde erst kürzlich in einer Versteigerung gekauft und nun ist die entscheidende Frage: Was macht man damit? Sollte nur das Gebäude an sich betrachtet werden, sollte das ganze Areal rundherum mit in die Planungen einfließen, auch wenn es nicht im Besitz der Gemeinde ist? „Da werden wir noch einige Diskussionen führen“, erklärte Gemeinderätin Manuela Höck, die aber betonte, dass es die richtige Entscheidung gewesen sei, diesen Bahnhof zu kaufen. Annette Luckner, Ortsvereinsvorsitzende und Gemeinderätin, legt Wert darauf, dass beim Umbau auf jeden Fall auf Barrierefreiheit geachtet wird.

Anschließend ging es nach einem Abstecher über die Siefenwanger Straße zur Montessorischule in die Dr.-Franz-Grabowski-Straße. Hier diskutierten die Radler intensiv über die geplante Umgehung. Das war am Ortsausgang Richtung Oberschöneberg genauso. Dort ging es um das schon vielfach im Gemeinderat diskutierte Baugebiet Söldnerfeld. Einhellige Meinung: keine Lärmschutzwand an der Krumbacher Straße. „Da haben wir doch in Dinkelscherben bessere Möglichkeiten für ein schönes Baugebiet“, betonte Harald Mauch, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender.

Während sich die Gruppe das mögliche Baugebiet kurz ansah, „rauschten“ die Fahrzeuge ungebremst Richtung Dinkelscherben an ihr vorbei den Berg hinab. Anwohner hatten schon Mitglieder des SPD-Ortsvereins darauf angesprochen, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, das Ortsschild nach Süden hin, also bergaufwärts zu versetzen. Das begrüßt besonders Michael Stiegler, der gerade in die Krumbacher Straße umgezogen ist, und die Situation gut kennt: „Das wäre sicherlich hilfreich, um die Belastung der Anwohner zu reduzieren“, so der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende. „Am Ortsausgang Richtung Zusmarshausen wurde das Ortsschild schließlich auch versetzt“, pflichtete ihm Annette Luckner bei. Stiegler könnte sich auch gut eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Stundenkilometer vorstellen, denn dort seien auch viele Montessori-Schüler unterwegs, die zum Bahnhof müssten. 

Nach einem Zwischenstopp an der Notbrücke in der Zusamstraße, die zurzeit nicht befahrbar ist und nicht mehr an gleicher Stelle in ähnlicher Form aufgebaut werden kann, ging es noch zum Rathausstadel und zum Festplatz. Eine optische Aufwertung des Festplatzes ist für die SPD zwingend erforderlich, um den Druck aus dem Rathausgarten zu nehmen. „Wir können uns gut vorstellen, Teile des Platzes parkähnlich herzurichten, um einen einladenden Charakter zu erhalten“, fasste Reinhard Pentz die Überlegungen zusammen.

Während der Radtour wurde auch über einen Wasserspielplatz gesprochen. Den hat die SPD schon im Gemeinderat vorgeschlagen, die Idee wurde aber bisher nie ernsthaft diskutiert. Ein geeigneter Standort wäre an der Roth Richtung Umspannwerk. „Andere Kommunen suchen händeringend nach irgendwelchen Pfützen, die sie aktivieren können und wir haben mehr Wasser als uns lieb ist und machen nichts draus“, schimpfte Annette Luckner.

Im  Herbst wird der SPD-Ortsverein die Ergebnisse aus den Ortsteilbegehungen zusammenfassen und in einer Veranstaltung präsentieren, was für die Entwicklung der Gemeinde wichtig ist.

 

 

Termine

Alle Termine öffnen.

25.11.2019, 20:00 Uhr Monatsversammlung SPD-Ortsverein Dinkelscherben

09.12.2019, 19:00 Uhr Jahresabschlussessen

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